Grundschüler besuchen das Philipp-Matthäus-Hahn Museum

Fritz Brenner hat Brigitte Wilke mit der 3a in den Kasten eingeladen, da im Sachunterricht gerade das Thema ALBSTADT durchgenommen und vor allem auch der Stadtteil Onstmettingen näher besprochen wird. Als ältestes Gebäude in Onstmettingen ist natürlich der Kasten sehr sehenswert. Die Drittklässler waren vorbereitet und so hatte Fritz Brenner seine Freude an den Gesprächen mit den Schüler/innen.

Der heutige Kasten war früher eine katholische Kirche, die „Johanneskirche“.

1535 wurde der Württembergische Herzog evangelisch und somit Onstmettingen auch. Somit brauchte man die katholische Kirche nicht mehr und das Gebäude wurde zum Fruchtkasten. Hier wurde die Steuer (der 10.Teil der Ernte ) abgeliefert.

1978 wurde die Kirche stark beschädigt und eigentlich sollte sie deshalb abgerissen werden. Alfred Munz, der damalige Rektor der Schule man dieses Gebäude retten sollte und gründete den Förderverein. 1989 wurde das Gebäude dann zum Museum.

Fritz Brenner erzählte den Drittklässlern über Philipp Matthäus Hahn bzw über dessen Familie, dass sein Vater als Pfarrer1756 strafversetzt wurde nach Onstmettingen (damals die ärmste Gemeinde Württemberg).

Philipp Matthäus Hahn wurde dann auch Pfarrer in Onstmettingen und lernte Philipp Gottfried Schaudt, den Hilfslehrer kennen. Beide beschäftigten sich mit Sonnenuhren und Waagen.

An diesem Vormittag erfuhren die Kinder viel über Sonnenuhren, Waagen und über die Rechenmaschine.

(B.Wilke)